035243 468672

Windhundefreunde

Die schönsten Seiten von Windhund und Mensch!

 

Naturheilverfahren in der Kleintierpraxis

Die integrative Medizin hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Ausgewählte komplementär- und alternativmedizinische Elemente werden mit fundierten schulmedizinischen Diagnose- und Therapiemethoden zu umfassenden Behandlungsplänen zusammengefügt. Die Tiere werden dadurch optimal versorgt.

Homöopathie für Hunde

 

Kräuter für Hunde

 

Similia similibus curentur:
Man heile Ähnliches mit Ähnlichem.

Mach es nach, aber mach es genau nach.

Die Homöopathie wurde von Samuel Hahnemann (1755-1843) begründet. Er machte vor allem Eigenversuche um die Mittel in ihrer Wirkung zu testen und zeigte dann entsprechende Anwendungsbereiche auf. Homöopathische Mittel wurden durch Arzneimittelprüfungen am Gesunden gefunden. Der Gesunde bekam einige Zeit die Ursubstanz verabreicht und die Symptome, die er entwickelte, wurden penibel aufgezeichnet. Dadurch entstanden die verschiedenen Arzneimittelbilder. Und die werden mittlerweile auch im Tierbereich angewandt. Wobei da vor Allem die Erfahrungen der Therapeuten, Tierärzten und Tierheilpraktiker zu Rate gezogen wurden und alle Versuche nur am Menschen vollzogen wurden. Also mal anders herum.

Anhand dieser Bilder kann der Therapeut das passende oder ähnliche Mittel wählen, das den Symptomen und Befindlichkeiten des Patienten am ähnlichsten ist. Dadurch werden die Selbstheilungskräfte des Tieres angeregt.

Was sich beim Menschen bewährt hat, kann auch auf das Tier übertragen werden, auch wenn es natürlich ein Umdenken erfordert, da die Empfindungen des Tieres erst einmal nicht erfahrbar sind. Außer natürlich durch Tierkommunikation, aber das ist ein anderes Thema.

Um das richtige homöopathische Arzneimittel zu finden, muss der Therapeut möglichst viele Symptome des erkrankten Tieres sammeln und dann das passende Medikament wählen. Dabei spielen Verhalten, psychische Besonderheiten, Ängste, Krankheitssymptome, Tag- oder Nachtzustände, Vorerkrankungen, Impfzustände, Vorbehandlungen etc. eine wichtige Rolle, Ausscheidungen, Appetit, Geruch; alles wird gesammelt und ausgewertet. Das andere Standbein neben der Arzneimittelprüfung ist die Intuition und Erfahrung des Therapeuten. Deshalb ist es auch so wichtig sich in der Materie auszukennen und nicht einfach homöopathische Mittel zu verabreichen, nur weil es in irgend einem Forum empfohlen wird oder weil es beim Nachbarhund geklappt hat!

Homöopathische Heilmittel stammen aus dem Tier- und Pflanzenreich oder werden aus Mineralien gewonnen. Diese Grundsubstanzen werden potenziert, d.h. sie werden auf eine bestimmt Art verdünnt.

In manchen nicht in allen Fällen kann es zu so genannten Erstverschlimmerung kommen, d.h. die Symptome verschlimmern sich zunächst, bevor eine Heilung eintritt. Dies wird positiv bewertet, denn es gilt als Zeichen dafür, dass das Mittel anschlägt. Homöopathische Mittel werden in Form von Globulis, Tabletten, Tropfen, Triturationen oder Salben verabreicht. Die homöopathischen Mittel sollten mit der Maulschleimhaut in Kontakt kommen, dann können sie vom Körper am besten aufgenommen werden. Aus meiner Erfahrung mit Windhunden kann ich diese Methode sehr empfehlen, da sie oft sehr schnell auf diese sanfte Heilmethode reagieren und so immer wieder der Gebrauch von schulmedizinischen Medikamenten mit Ihren Nebenwirkungen vermieden werden kann.

Um den zurzeit herrschenden gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen, nun folgender Hinweis: Die Homöopathie ist wissenschaftlich umstritten und wird von der Lehrmedizin nicht anerkannt.

Britta Franke, Tierheilpraktikerin, www.gesunde-hunde.de